Venus

Venus war die römische Göttin der Liebe, des erotischen Verlangens und der Schönheit. Seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurde sie des Öfteren als »Göttin der Liebe« mit der griechischen Aphrodite gleichgesetzt.

The Birth of Venus

Die Sage, daß Aeneas der Sohn von ihr und Anchises sei, wurde dahingehend erweitert, daß er nach der Zerstörung der Stadt Troja in die mittelitalienische Region Latium ausgewandert sei. Nach dieser Version führte Venus zunächst ihren Sohn zusammen mit dem alten Vater Anchises sicher aus dem untergehenden Troja. Als Göttin der Liebe sorgte sie anschließend dafür, daß sich die karthagische Königin Dido in Aeneas verliebte und ihm Zuflucht gewährte. Auch in der entscheidenden Schlacht gegen Turnus griff sie auf Seiten ihres Sohnes ein und brachte diesem seinen Speer zurück. Ein Bildnis von ihr soll Aeneas mit nach Lavinium gebracht haben.

Impudica Venus

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Weitere Bilder

Seit der Malerei der Renaissance erhielt die mythologische Venus neben Eva entscheidende Bedeutung als Vorlage für die Aktmalerei von Frauenkörpern. Dargestellt wurde Venus mit Mars, Adonis und Amor oder ihre Geburt aus dem Meer (Sandro Botticelli). Häufig wurde ganz einfach die stehende Venus (Lucas Cranach der Ältere) oder die ruhende Venus (Giorgione) gemalt.

Berühmt ist auch die Allegorie der Liebe, ein Gemälde des italienischen Malers Agnolo Bronzino.



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