VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt
1958 wurden verschiedene Automobilfirmen in der DDR fusioniert und nach Karl-Marx-Stadt verlegt und damit der VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt geschaffen. Sein wichtigstes Produkt war der Barkas B1000.
Als nach der politischen Wende in der DDR die Einstellung der Produktion beschlossen worden war, entstand das Projekt einer Produktionsverlagerung für den neuen Viertakt-Universaltransporter Barkas B1000-1 nach Russland, nach Litauen oder nach China. Abnahmeinteressenten wurden von dem in eine GmbH umgewandelten Betrieb gesucht. Nachdem für circa 4 Millionen DM die Produktionsdokumentationen und die Maschinenanlagen auf den neuesten Stand gebracht worden waren, wurde alles zusammen in 40 Großcontainer verpackt - doch der neue Besitzer des Betriebes (Treuhand) ließ schließlich alles verschrotten - so endete eine traditionsreiche Fahrzeugproduktion und an den verschiedenen Produktionsstandorten.