Thingamablog
Bekanntlich bin ich ja ein Fan statischer Seiten, da mir das ganze dynamische PHP-Gedöns eigentlich immer zuviel Serverleistung frißt (mehr als ich habe
). Daher wird mein Weblog, der Schockwellenreiter nun auch seit einigen Jahren (wieder) statisch ausgeliefert. Und nun ist mir das Thingamablog (GPL) unter die Tasten gekommen, ein in Java geschriebenes Weblog-Tool, das ebenfalls statische Seiten generiert:
Ein erster Kurztest ergab: Es funktioniert! Ein paar Daten und URLs beim ersten Start eingegeben und schon liefert das Tool die ersten Blogeinträge auf statischen Seiten aus - selbst beim Spielzeugprovider ohne Probleme (auch wenn das Herausfinden der Basis-URL dort etwas mühselig ist). Und an den Templates kann man beliebig basteln - wenn man will. Das UI auf dem Desktop ist - zumindest auf dem Mac - ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das hat man bei vielen Java-Anwendungen.
Das Teil scheint nicht die Flexibilität von Frontier zu haben, vor allem fehlt eine integrierte Skriptsprache, um Makros oder ähnliches einzubauen, aber wer einfach nur bloggen will, dem scheint hier ein leicht zu bedienendes und doch vielseitiges Werkzeug zur Verfügung gestellt zu werden.
Videos einbinden
Ich habe in meinem Thingama-Testblog auch mal testweise den Brokovich-Trailer eingefügt. Es geht, wenn man den Editor in den Quelltext-Mode umschaltet, dann kann man nämlich HTML pur eingeben.
Allerdings »optimiert« die Software dann anschließend die Eingabe (etwas, das ich überhaupt nicht mag) und prompt wird schon einmal ein abschließender </object>-Tag vergessen. Wenn man ihn dann anschließend per Hand noch einmal eingibt, ist alles wieder gut, aber irgendwie ist dieses Procedere unnötig. Wieso halten Programmierer ihre Kunden eigentlich immer für so dumm, daß sie meinen, sie wüßten es besser? Und wenn sie schon so schlau sind, warum machen sie es dann nicht gleich richtig?
In den neueren Versionen soll dieser Fehler nicht mehr auftreten. Noch nicht getestet.


