Go

Google hat im November 2009 eine neue Programmiersprache für Abenteuerlustige auf den Markt geschmissen.

Go (BSD-style Licence) heißt das Kind, das ganz offensichtlich C und Pascal zu seinen Eltern hat. Zwar besitzt es klassenähnliche Packages mit privaten Variablen und Methoden, jedoch keine Vererbung und damit keine Typhierarchien. Dafür besitzt die Software aber einen Garbage Collector, das muß man nicht mehr, wie in C oder C++ mühsam und fehleranfällig von Hand erledigen.

Google stellt Entwicklungsumgebungen für die Intel-Varianten von Linux und MacOS X sowie eine ARM-Version für Linux bereit, jedoch nur in Form von Quellcode. Nach dem Auschecken aus dem [Mercurial]-Repository müssen Interessierte ihn übersetzen, wozu neben dem gcc auch der Parser-Generator bison erforderlich ist. Auf MacOS X sind die nötigen Werkzeuge in Apples Xcode enthalten.

Graphische Ausgaben scheint die Software noch nicht zu beherrschen, dafür muß man offensichtlich auf die darunterliegenden C-Bibliotheken zurückgreifen.

Go und die Google App Engine

Seit einiger Zeit kann man auch die Google App Engine mit Go programmieren. Das SDK ist zur Zeit noch als »experimentell« deklariert.

Real World Go

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