Die Hard
In Die Hard (USA 1988, deutscher Titel Stirb langsam) gab Bruce Willis sein Debüt als Polizist John McClane, der sich am Heiligen Abend mit seiner von ihm getrennt lebenden Frau versöhnen will. Dafür reist er extra von New York nach Los Angeles, wo seine Frau in einem gerade fertiggestellten Bürohochhaus am Nakatomi Plaza arbeitet. An diesem Abend sind nur die Gäste der Weihnachtsfeier der Nakatomi-Corporation dort. Gerade während McClane das Wiedersehen mit seiner Frau feiert, wird das Hochhaus von schwer bewaffneten Gangstern unter Führung des deutschen Terroristen Hans Gruber gestürmt. Die kappen, um in aller Ruhe den Tresor der Firma plündern zu können, alle Verbindungen nach außen und nehmen die Partygäste als Geiseln. Lediglich McClane kann sich vor ihnen verstecken.
Im weiteren Verlauf des Films dezimiert McClane in Einzelkämpfermanier die Bande, wird aber beim Versuch, einen Notruf abzusetzen, von den Terroristen entdeckt. Trotzdem gelingt es ihm, die Aufmerksamkeit des Streifenpolizisten Al Powel auf sich zu lenken, der ihn unterstützt und auch das FBI informiert, das aber so gut wie alles falsch macht. Daher sieht sich McClane gezwungen, alleine weiterzukämpfen und die Gangster auszuschalten, um die Geiseln zu retten. Als letzten stürzt er Hans Gruber aus dem 34. Stockwerk in den Tod.
Die Rettung von Leben ist die Motivation, die die Handlungen McClanes vorantreibt. Er will das Leben seiner Frau wie auch das Leben aller anderen Geiseln retten. Umgekehrt werden die Gangster im Verlauf des Films immer brutaler, um auch ihr eigenes Leben zu retten. Es geht also um Leben gegen Leben. Aus dieser Standardsituation hat der Regisseur John McTiernan einen unglaublich harten und rasanten Action-Film gemacht, der Hochspannung mit Ironie part und bis zum Schluß unterhält.