Achilleus

Achilleus (dt. Achill oder Achilles, lateinisch Achilles, altgriechisch-gelehrt Αχιλλεύς, heutiges Griechisch-volkssprachlich Αχιλλέας, Geburtsname eigentlich Ligyron) ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Peleus (daher der Pelide) und der Meeresnymphe Thetis. Als Sohn eines menschlichen Vaters und einer göttlichen Mutter war er sterblich. Thetis versuchte aber, ihn zumindest unverwundbar zu machen, und tauchte ihn in den Styx, den Fluß, der die Unterwelt von der Oberwelt trennt. Die Stelle an der Ferse, an der sie Achilleus mit der Hand hielt, blieb jedoch vom Wasser des Flusses unbenetzt, und wurde so zur einzigen verwundbaren Stelle (siehe Achillesferse).

Achilles

Der Mythos Achilleus

Für Hegel verkörpert Achilleus das Ideal des epischen Helden: »Bei Achill kann man sagen: Das ist ein Mensch! - Die Vielseitigkeit der edlen menschlichen Natur entwickelt ihren ganzen Reichtum an diesem einen Individuum.« (Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik, Bd. I, Frankfurt a.M. 1983, S. 308)

Der Wettlauf des Achilleus mit der Schildkröte

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